Kolwezi

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dragon

(for the English-speaking community: Beneath you find a résumé in your language!)

Schwarzafrika / Zaire / Provinz Shaba (ex-belgisch Kongo), Mai 1978.

„Um 15h40 am 19.Mai 1978 vertikal über der Stadt Kolwesi und 6000 Kilometer von Frankreich entfernt, erscheinen plötzlich fünfhundert Fallschirme am bleiernen afrikanischen Himmel. Die Operation Bonite hat begonnen.“

 

Tigres 01

Chronologie einer „Mission impossible“ (1).

(1) Nach der Operation „Bonite“ wusste die ganze Welt, dass es in der Sprache der Legionäre das Wort Impossible – (übersetzt: unmöglich) nicht mehr gibt.

13. Mai 1978 / Samstag, sehr früh am Morgen.

Vom Flughafen der Stadt Kolwesi her, sind heftige Detonationen zu hören. Der zweite Shabakrieg nimmt seinen Lauf! Unterstützt von Angola und Kuba dringen etwa viertausend Katanga Rebellen, genannt „Tiger“, in die Stadt ein, und beginnen damit, wahllos harmlose Zivilisten abzuschlachten.

BIENVENUE

NB: Einige Kubanische Offiziere und ein Ostdeutscher Militär „Berater“ gaben später zu, dass auch sie völlig überrascht von der Brutalität und dem undisziplinierten Verhalten der Tiger waren.

Unter den Bedrohten sind nicht nur Afrikaner sondern auch knapp 2000 Europäer: Belgier (Mitarbeiter der Firma Gécamines), etwa 400 Franzosen, aber auch Amerikaner, Italiener, Griechen und Libanesen.

Karte Kolwesi 001

Randnotiz: Die 82te US Airborne Division und belgische Para-Commandos sind in Alarmbereitschaft, doch Mobutu (Mobutu Sese Seko, Zaires damaliger Präsident) wendet sich an Frankreich.

17. Mai 1978.

Es besteht keine Kommunikation mehr zwischen Kolwesi und den belgischen Stäben und Verantwortlichen. Die Rebellen machen inzwischen auch Jagd auf französische Staatsbürger. Der Einsatz der Fallschirmjäger der Legion wird in den Stäben entschieden. Staatspräsident Giscard d’Estaing , der bis dato der festen Meinung war, dass die Befreiung der Stadt eine Affäre sei, die hauptsächlich die Belgier was anging, telefoniert mit dem belgischen Premierminister Leo Tindemans, informierte ihn über ein imminentes Eingreifen Frankreichs, und wählt das 2e REP für diesen delikaten und gefährlichen Auftrag aus. In Calvi / Korsika, erhält Colonel Erulin einen Anruf direkt von der 11ten Luftlandedivision, und dann die Bestätigung per Telegramm:

„ Bonite / 6 Stunden / Guepard plus 2 Kompanien! “

22249_1320056484170_1313532768_905551_3982881_n(Dieses Bild (Aufnahme von 1997) zeigt den Antreteplatz der 1e Kompanie des 2e REP im Camp Raffalli. Auch 97 ging es von hier aus in einen Einsatz, wie eigentlich jedes Jahr, nur das eben der Kompaniechef nicht capitaine Poulet war. )

Im Klartext hieß das: Abmarschbereitschaft in 6 Stunden sichergestellt / Ein EMT (État-major Tactique / Taktischer Führungsstab mit dem Regimentskommandeur und seinem Stab), vier Kompanien, also fast das gesamte Regiment. Es ist kaum 11h00 morgens: Das Regiment wird sofort in Alarmbereitschaft versetzt.

Colonel Erulin hatte Bedenken, denn viele seiner Legionäre waren auf dem Kontinent in Frankreich: In Montlouis auf Kommando Lehrgang (CNEC) und in Castelnaudary. Ein großes Kontingent der 2e Kompanie befand sich in Bastia im Süden Korsikas, die 1e Kompanie am Verghio Pass (Col de Vergio), und ein anderes Detachement in Corte. Telefons klingelten: Von HQ Calvi nach Toulouse zum  Sitz der 11e D.P. der elften Luftlande Division und umgekehrt. Erulins Bedenken werden Beiseitegefegt: Die Legionäre auf dem Kontinent sammeln in Toulouse, werden mit dem Flugzeug nach Calvi geflogen.

In der kommenden Nacht wird Einsatzbereitschaft 3 Stunden befohlen.

Funksprüche wurden abgesetzt, Gendarmen schwärmten aus um die Infos weiter zu geben, die Militärpolizei alarmierte alle Legionäre die in Calvis Bars und in der Stadt unterwegs waren! Ein Jeep (Willis) wurde in den Stadtteil geschickt in dem Offiziereund Unteroffiziere wohnten: Der Trompeter blies Alarm! Es war ein Lauf gegen die Zeit. Für die Legionäre die in Camp Raffalli schliefen, gab es jedoch kaum Überraschungen. Jeder wusste was zu tun war. Man war Situationen wie diese gewohnt. Es herrschte eine kühle Besonnenheit: Entschlossenheit auf den hageren Gesichtern. Präzise Gesten. Vorfreude bei dem einen, totale Abgeklärtheit bei den anderen. Waffenblitzen im Mondschein, Waffen, getragen von muskulösen, tätowierten Armen, Angst ein Fremdwort: Es geht wieder los, endlich! More Majorum!

Es verlegen am 18.Mai um 05h00 morgens nach Solenzara / zur Luftwaffenbasis 126:

• Ein taktischer Führungsstab
• Vier Kampfkompanien
• Ein Aufklärungszug
• Ein Mörserzug

Alles in allem: Sechshundertfünfzig Legionäre. Ihr Auftrag – Kolwesi retten!
Fakten: Der Flughafen Kolwesi befindet sich außerhalb der Stadt, zu weit, es würde zu lange dauern, die Hilfe könnte zu spät kommen denn jede Minute zählt, man weiß: Jede Sekunde früher am Feind könnte ein Menschenleben retten. Die einzige Möglichkeit? Direkt am Rande der Stadt abzuspringen, mitten hinein in die Hochburg der Tiger. Zwei Sprungzonen kommen in Frage, eine im Norden der alten Stadt und eine andere im Osten der neuen Stadt, direkt an der bewohnten Zone.

18. Mai 1978

Die erste Welle hebt um 21h30 in Solenzara / Korsika ab. ( 3 DC8 UTA / eine DC8 militaire) Bestimmungsort ist Kinshasa.

19. Mai 1978

Einmal dort, tauchen die ersten Probleme auf. Man kann nicht über die eigenen Fallschirme verfügen. Karten gibt es keine, außer amerikanische im Maßstab 1: 250 000. Somit ist für die Teileinheitsführer Kolwesi nur ein winziger Punkt auf der Karte. Fahrzeuge wird es am Boden keine geben, und zu guter Letzt fällt auch noch eine C-130 aus. Alles muss in letzter Minute umgekrempelt werden, es bleibt wenig Zeit (und noch weniger Platz in den Maschinen wenn es soweit ist). Insgesamt für die erste Welle: Vier Hercules C-130 / eine Transall C-160 ! Und dann, endlich: Grünes Licht des Französischen Präsidenten. Die Paras des 2e REP steigen in die Maschinen, die Flugzeit beträgt knapp vier Stunden.

„Aufstehen, einhaken, überprüfen!“

Coevoet

Photo: Colonel Coevoet, damals „chef operations“, später von 1988 bis 1990 Regimentskommandeur

Ein weiteres Problem: Die Piloten erwischen die falsche Anflugsachse, fliegen quasi im Tiefflug einmal über die Stadt. Die Tiger sind alarmiert! Der zweite Anflug sofort danach ist der richtige. Der Absprung über Kolwesi findet aus einer Höhe von 250 Metern satt, Absetzgeschwindigkeit: 400 km/h. Es ist Nachmittag 15h40 lokale Zeit. Die Hitze ist erdrückend. Die Paras sind froh, endlich aus der Maschine zu kommen. Bereits in der Luft werden sie beschossen.
Die Befehle? Schnelles sammeln am Boden / Im Laufschritt die gegebenen Ziele erreichen / Auf eigene Verluste zunächst keine Rücksicht nehmen, die Wunden leckt man sich später!

TIGRES 002

Alle Paras wissen, was das bedeutet. Die erste Welle würde es mit etwa 1500 bis 2000 Tiger Rebellen zu tun haben. Das einzige Mittel sie zu besiegen?

kOLWEZI AV SAUT(Foto: Horst Schuster! In Kinshasa, beim anlegen der amerikanischen T-10)

Schnelligkeit, Entschlossenheit, Schockwirkung! Und noch etwas. Sollte die Sache schief gehen, würde es niemand geben, der diesen ersten 400 Fallschirmjägern der Legion helfen könnte. Sie waren auf sich gestellt.

MOBUTU

„Fertig zum Sprung!“

Go! – Glück ab – et par Saint Michel!

LARGUAGE
Am Boden wird in Rekordzeit gesammelt, bereits nach 15 Minuten melden die Züge Einsatzbereitschaft. Nur caporal Arnold der ersten Kompanie fehlt. Sein lebloser Körper wird später unter einem Steinhaufen versteckt gefunden. Die Kämpfe um die Stadt sind heftig, brutal, schnell! Um 18h00 sind fast alle Ziele eingenommen.

Largage REP Kolwezi

(Das Foto wurde mir freundlicherweise von Horst SCHUSTER zu Verfügung gestellt. Horst Schuster, war selbst in Kolwesi dabei: More Majorum!)

Erste Angriffsziele

(A) Das Lycée Jean XXIII im Südlichen Teil der alten Stadt
(B) Das Krankenhaus
(C) Das Hotel Impala

IMPALA Hotel

(A) – Die 1rste Kompanie unter dem Befehl von capitaine Poulet †
(B) – Die 2te Kompanie unter dem Befehl von capitaine Dubos
(C) – Die 3te Kompanie unter dem Befehl von capitaine Gausseres

JEEP
Was die Legionäre in Kolwesi sehen, ist der reine Horror: Ein permanenter süßlicher Geruch schwebt in der Luft. Der Boden ist mit Leichen übersät. Hunde fressen an Kadavern. Der Tag und die ganze Nacht ist geprägt von Kämpfen: Nonstop!

MOBUTU 02(Mobutu Sese Seko)

Am Tag darauf, am 20. Mai…

… springt, die bisher nicht zum Einsatz gekommene 4te Kompanie unter dem Befehl des capitaine Grail im Morgengrauen (06h30) über Kolwesi ab.

20140507_152543-crop

Die Männer der Vierten sichern nach Osten, während gleichzeitig überall eine rüde offensive Aufklärung betrieben wird. Die Legionäre suchen den Kontakt mit dem Feind: Schnell, entschieden, knallhart.

Maison

Häuserkampf !

Kontrole idt. Kwz(Foto: Horst SCHUSTER. Bildmitte sergent Sabljic)

Die Zeit zwischen dem 22. und dem 27. Mai ist geprägt von Kämpfen und Einsätzen im Stundentakt in den Außenbezirken Liulu, Kamoto und Karat bis hin nach Lubumbashi, wo der Regimentskommandeur schließlich sein Hauptquartier das Basiscamp der Fallschirmjäger der Legion aufschlägt.

Eurulin

Foto oben: Colonel Erulin

Kolwezi camion org.

28. Mai gegen Abend

Der Auftrag gilt als ausgeführt. Die Bilanz – 250 Tiger Rebellen (1) sind tot, zwei gepanzerte Fahrzeuge zerstört, tausende von Waffen werden als Kriegsbeute konfisziert. Das 2e REP beklagt fünf (2) Tote (einen Unteroffizier und vier Legionäre) und zwanzig Verletzte.

Erulin

So sehen Sieger aus!

Défilé Kolwezi

06. Juni, 1978. Siegerparade in Lumbumbashi / Zaire. Foto: Col. Erulin links, rechts Cne. Coevoet.

Orden Zaire neu(Foto: Horst SCHUSTER)

Am 15. Juni 1978 …

... auf Befehl des französischen Staatspräsidenten, kehrt das 2e REP nach Calvi zurück.
Nota Bene: (1) In Gesprächen mit Legionären die dabei gewesen sind, bestätigt sich diese Zahl absolut nicht. Ihren Worten zufolge waren es mindestens doppelt so viel, wenn nicht mehr.

1122334
(2) † Feldwebel DANIEL, Obergefreiter ARNOLD*, Legionär CLEMENT, Obergefreiter HARTE, Hauptgefreiter ALLIOUI.

Die Opération Bonite war eine brillante Leistung die par excellence einen humanitären Auftrag mit einem Kampfauftrag unter einem Hut brachte.
… vive les paras!

leg_2bep* Arnold war der erste Tote des 2e REP. Der Militärpfarrer Lallemand wickelte seinen Körper in  weißes Fallschirmtuch.

REP0002 Amicale des anciens

Anmerkung:

General Michel Poulet starb im Alter von 57 Jahren. Er war von 1992 bis 1994 Regimentskommandeur des 2e REP und wurde von colonel Dary abgelöst. (General Dary war in den Jahren 2004 / 2006 COMLE, Général commandant la Légion étrangère, Befehlshaber der Fremdenlegion. Er war bis vor kurzem noch Gouverneur von Paris). Unter dem Befehl des colonel Poulet nahm das 2e REP an drei Großeinsätzen teil: Am Bosnienkrieg 1992 / 1993, – an der Operation Oryx / Restore Hope in Somalia 1993 – und an der Opération Épervier im Tschad 1994. In seiner letzten Verwendung war Michel Poulet General und Kommandeur der Infanterieschule in Montpellier (EAI) bevor er in den Führungsstab des Ausbildungszentrums des französischen Heeres (COFAT) nach Tours versetzt wurde.

General Bernard Grail war in den Jahren 1999 / 2002 COMLE, Général commandant la Légion étrangère, Befehlshaber der Fremdenlegion.

General Remy Gausseres war Regimentskommandeur des 2e REP von 1990 bis 1992.

***

Mais le diable marche avec nous.

Das 2e Régiment étranger de parachutistes hat mit Kolwezi eine der glorreichsten Seiten seiner langen Geschichte geschrieben. Die ganze Welt war sich einig: Die „Opération Bonite“ war eine militärische Glanzleistung, denn: Der Teufel marschierte mit ihnen !

***

Bild1*

Einer dieser Deutschen die in Kolwesi dabei waren: Hessler!

Capitaine H.0001CNE HESSLER (Ich kannte ihn als Hauptmann, Kompaniechef der 1e Kompanie des 4e RE. während meiner Grundausbildung in Calstenaudary 1985)

Am Rande notiert

Dass das 2e REP alles richtig gemacht hatte, zeigten einige Reaktionen. Zum Beispiel kritisierten die Russen (U.R.S.S) und ihre Freunde, das Regiment aufs allerschärfste. Die Fremdenlegion wurde beleidigt, beschimpft! Auch aus dem Camp der kommunistischen Partei in Frankreich kam arger Missmut, während der Zweig der KP in Korsika am 07. Juni sogar die Auflösung der „Légion étrangère“ forderte. In der Nacht zum 07. Auf den 08. Juni wurden das Fahrzeug und die Villa des colonel Erulin von Unbekannten mit Sprengstoff versehen.
Auf der anderen Seite: Jeden Tag drängten sich hunderte von Sympathisanten der Legion, Franzosen und Ausländer, vor dem HIA Begin in Saint Mandé (Hôpital d’instruction des armées Bégin / Militärkrankenhaus bei Paris). Unter ihnen viele Reporter, Familienmitglieder und auch aktive Soldaten. Sie alle wollten die verwundeten „Helden von Kolwezi“ sehen, ihnen die Hand drücken, Dank aussprechen, Zigaretten und Bier ans Bett bringen. Auch der Staatspräsident und seine Frau machten den Männern des 2e régiment értranger de parachutistes ihre Aufwartung. Es ging so weit, dass Besuche teilweise verboten werden mussten.

*

GESCHICHTLICHE HINTERGRÜNDE

 Seit der Dekolonialisierung des ex belgisch Kongo wird das Land am großen Fluss ständig von Rebellionen erschüttert. Alles hat in den sechziger Jahren mit der Abspaltung Katangas unter Moishe Tshombe begonnen. Dieser hatte 1960 in einer unilateralen Erklärung die Unabhängigkeit der Provinz von der Demokratischen Republik Kongo proklamiert. Unterstützt wurde diese Sezession von „Europäern“ allen voran die „Union minière du Haut Katanga“. Von den UN Truppen jedoch zerschlagen und angeführt von den Söldnerführern „Black Jack“ Schramme (Jean Schramme) und Bob Denard* schlugen sich die Rebellen kämpfend über die Grenze nach Angola durch, doch sie kamen zurück! 1978 – Von Kuba und Angola unterstützt schien es, als hätten die Rebellen gleich mehrere Ziele: Katanga einnehmen, Mobutu destabilisieren, die Clans gegeneinander ausspielen und einen ökonomischen Krieg zu beginnen. Dank seiner Elite Division „Kamanyola“ und einem marokkanischen Expeditionscorps gelingt es Mobutu zunächst den Aufruhr niederzuschlagen und die “Katanga Gendarmen“ in Schach zu halten. Diese jedoch, Nathanael M’Bumba an ihrer Spitze, wollen Lumbumbashi einnehmen, und Kolwezi, oder besser noch die Gécamines, das Symbol des Belgischen Kolonialismus liegt auf dem Weg dorthin.

* Gilbert Bourgeaud, besser bekannt unter dem Namen Bob Denard (1929 – 2007) war einer der schillerndsten Söldnerfiguren des 20. Jahrhunderts. Als einer der Schrecklichen (les Affreux) des Katangakrieges ging er in die Geschichte ein. Er war es, der bis zum 21. Januar 1963 Kolwezi, die letzte Hochburg der Katanga Rebellion, gegen die UN Truppen verteidigte. Er starb 2007 im Alter von 78 Jahren in seinem Landhaus in Südfrankreich.

CRROP 1

***

… hier  gehts ausführlich zur Opération Bonite und zur Schlacht von Kolwesi …

 

„19. May 1978 / 15:40 vertically above the city of Kolwesi and 6000 kilometers from France, suddenly fourhundred parachutes appears on a leaden African sky. The operation Bonite has begun.“

 

 

Chronology of a „mission impossible“

 

Operation Bonite. Zaire, May 1978

In the 1970s Zaire was a strategically positioned and mineral rich country in equatorial Africa. (Copper, Gold, Diamonds, cobalt and even Uranium.) The 13. May 1978, it was a Saturday, early in the morning, some of 4000 forces of the Front de Libération Nationale du Congo (FLNC*) coming from Angola entered Kolwezi by force, (site of Gécamines Mining Company in the hidden Shaba Province). From the beginning, the “Tigers” started to rape women, murder men, African as well as Europeans (2400 Europeans, Belgians, USA citizens, French, Italians and even Greeks were living on the spot in Kolwezi).  The 14. May rebels had allready killed ten Europeans, nine Belgians, and one Italian and the slaughter was growing by the hour. The french ambassador in Kinshasa pushed for action, the United States ( President Jimmy CARTER) immediately set the 82nd airborne division in high alert, also did the Belgian Government with theirs Commandos, but they were unable to react immediately. So Zaïre’s President Mobutu wanted the French “Légion étrangère” to intervene. On the 17th of May, Giscard d’Estaing, the President of the French Republic (1974 until 1981) assigned the 2e REP (paratroopers of the French Foreign Legion part of the 11th Parachute Division’s Rapid Action Force) led by col. ERULIN to this dangerous and delicate Operation. United States provided equipment’s for transport (C-130) and also the Parachutes (American T-10 ).

In Calvi / Corsika, colonel ERULIN received a call from 11th DP – Text:

„ Bonite / 6 Houres / Guepard Elements and 2 additional Companies ! “

The call was confirmed by telegram message shortly after.

wesi 2
Meanwhile General M’Bumbas “Tigers” intended to execute all hostages.

*

At about 06h00 on 18. May the legionnaires moved to Solenzara / Corsika, where captain Stephane Coevoet was to organize the men to board the jets that would fly them to Kinshasa.

Colonel Coevoet/ chef de corps du 2e REP 1988-1990(Colonel Stephane Coevoet at the end of his command in 1990)

Before the 2nd REP was dropped over Kolwesi, the commander Colonel Philippe Erulin, told to his men:

– One the ground: Rally within minutes

– Attack your target immediately – quick march!

– Focus on the mission and do not take care about comrades killed or wounded in action.

(Off course the legionnaires took care about deaths and wounded comrades but priority was absolutely given to rapidity! The legionnaires code d’honneur says: „… tu n’abandonnes jamais ni tes morts, ni tes blessés, ni tes armes./ you never abandon nor your dead, nor your wounded, or your arms“.)

Targets

Jean XXIII school / First Companie / Cne. Poulet
Gécamines Hospital / Second Companie / Cne. Dubos
Hotel Impala / Third Companie / Cne. Gausseres

WESI 1

19. May 1978 late in the afternoon, first wave: “Stand up, hook up, Check Static Line and Equipment than shuffle to the door.”
Only seconds later: “GO!” The first 400 parachutes opened, and on the ground, rebel gunners opened fire on the descending troops before they even hit the ground, but: The legionnaires started to write history (again!). The airfield and the the designated targets was retaken from the Tigers within only some hours.

20. May 1978. The second wave of 145 paratroopers exited their aircrafts C-130 (Hercules).
In the early daylight the Legionnaires combat from house to house in a bloody and horrible urban (Built up Area) fight. Very quickly 2e REPS Snipers, their covering fire from cal. 50 Browning and the Legionnaires determination made the difference. Within two days, the entire city was under control. Five Legionnaires has been killed in action, 20 wounded. The enemy had about 250 deaths.

2nd REP victimes: † Staff-sergeant DANIEL, lance-caporal ARNOLD*, Legionär CLEMENT, lance-caporal HARTE, lance-caporal ALLIOUI.

Back in France, the 2e régiment értranger de parachutistes received a hero’s welcome.

Résumé: 2,200 Europeans and 3,000 Africans were evacuated, while 60 Europeans and about 100 Africans were massacred.

Return on experience: Lot of the legionnaires of the regiment were young soldiers, but colonel Erulin later on stated:

“As soon as the first shot was fired, all acted like veterans.”

Vive la Legion !

……………………………………..

* The FNLC operation was  headed by Nathaniel M’bumba, assisted by officers from the Communist states of Cuba and the German Democratic Republic.

horst1978aaOberes foto mit  einer anderen Variante des Kolwesi Kreuzes Foto: Horst SCHUSTER

 

KOLWEZI

Hier mehr und ausführliche Details

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