Öltropfen

about.quintessenz

Mama

„Das Geheimnis des Glücks bestehtdarin, alleHerrlichkeitendieser Welt zu schauenohnedarüber die beiden  Öltropfen auf dem Löffel zu vergessen!“

(Paul Coelho)

Öltropfen hab ich wenige. Ich zähl sie jeden Tag, wache eifersüchtig darüber. Vorbei die Zeiten in denen ich einen Öl- nicht von einem Wassertropfen unterscheiden konnte.

Mamamia – Papa-Rone

(… oder Pêle-mêle, Mischmasch, Kunterbunt!)

Im Februar 2012 schickte mich meine Frau auf eine Hütte in Oberösterreich: Drei Meter Schnee, kein Strom, kein Internet, kein Telefon, kein Stuttgart 21 und kein TV … nur ein kleines, schrulliges Radio (ein Sender), betrieben mit einer winzigen Solarzelle auf dem Dach, die unter einen Meter Schnee begraben liegt!

     Ich fuhr mit dem Zug, kam in Vorderstoder an, ausgelaugt von der Arbeit, vom Leben – vom Denken und vom Tun!

            Weiter zu Fuß, weg vom Überfluss, hin zur Natur zum Ursprung.

        Aufstehen um 4h30, Holz hacken, Feuer im Ofen machen, Wasser kochen zum rasieren und fürs Frühstück (Brötchen und Eier und Marmelade etc. Dinge, die ich zu Fuß und mit dem Rucksack vom Dorf, etwa eine Stunde entfernt, holen musste) – Kaffeeduft, herrlich!

Kopf noch voll mit  – Mamamia und Paparone –  die letzten Worte die ich von meiner Mutter hörte, bevor sie von uns schied. Sie ging eigenwillig und ebenso tapfer wie sie gelebt hatte.

… wer geht schon mit dir bis zum bittren End? Drum bleib dir selbst treu und geh dir net fremd!

Tönt es aus dem Radio. Ambros oder Wecker, ich weiß nicht mehr.

Mama Anna, Sie war so eine. Immer Sie selbst, niemand hat Sie verbogen, gezähmt oder ungestraft beleidigt. Krallen voraus hat sie uns beschützt gegen Jeden und gegen Alles, und überhaupt.

„… wer geht schon mit dir bis zum bittren End? Drum bleib dir selbst treu und geh dir net fremd!“ 

Neunzehn Wort mit soviel Sinn – Soviel Sinn wie es eben macht, wenn ich bei dem Text in den Spiegel schau und mich selbst erkenne! In Wort und Bild!

Allein – Keine Kommunikation, kein DSDS – Kein Gauck, kein Bohlen, keine Bild – aber meine Gedanken und die nicht zu wenig. Aber wieder die Erkenntnis: Konfrontiert mit sich selbst, tendiert der normale Mensch dazu, eine der folgenden Richtungen einzuschlagen. Die der Langweile – Nicht mein Ding, und die der tiefen Reflexion – Schon eher.

Alles passiert Revue: Kindheit, Feigheit – Mut! Mut der anderen, zu bleiben, die eigene Feigheit … zu gehen. (Oder ist es umgekehrt?).

Oder zum Beispiel … Warum müssen Menschen erst sterben, damit sie uns fehlen? Warum sind sie uns zu ihren Lebzeiten sowenig Tränen wert? Warum erst jetzt: Ich brauch dich doch – BLEIB?

Aus dem Radio höre ich nichts Gutes, …. Assad, Fukushima und die Auswirkungen, Armut in Europa, die umstrittene Kandidatur Putins (was Syrien auch nicht gerade weiterhilft), und dass das Erscheinungsdatum meines Buches wieder hinausgeschoben wurde!

Einen halben Monat kein Gesicht sehen außer das eigene, ein Phänomen, Gedanken ordnen sich, IDEEN sind plötzlich da, liegen vor mir im Schnee, ich muss sie nur aufklauben. Mit kalten feuchten Händen die immer noch mit diesen Tränen benetzt sind.

Biathlon WM und Magdalena Neuners Medaillen – Hut ab!

Ich … Grand Gueule heute – und Pleurnichard morgen, wenn ich aus Nostalgie heraus das Nudellied singe … Eingeweihte wissen!

Es geht auch darum Platz zu schaffen für soviel Ideen, dass ein neues Buch entstehen kann.

Tageslicht weg um sechs, Kerzen und Kaminlicht, ein Glas Wein vielleicht auch zwei … und lächelnd und gemütlich Protagonisten und Ihre Lebenswege schöpfen. Licht am Ende des Tunnels!

Mamamia Paparone

Danke Mama – Fürs Licht da ganz weit hinten und überhaupt für Alles! Wege, auch unsere, werden sich wieder kreuzen.

***

*

Jasmin als Junge Frau 2012

„you don’t have to understand the desert: all you have to do is contemplate a simple grain of sand, and you will see in it all the marvels of creation.“

and another one from MisterPaul Coelho

Hilde (Herzass)


Crux !

Crux … das ist ganz weit oben!

(… aber auch manchmal ganz schön weit weg!)

5 thoughts on “Öltropfen”

  1. Hallo Thomas!
    Wenn ich so deine Fam.sehe,erinnere ich mich
    was mir mal ein Ancien gesagt hat!
    Denke daran Legionäre sind immer gut zu >Frauen
    und Tieren<doch aufmüpfige mag er nicht!
    Habe ein Exsemplar schon geodert und mache auch
    weiterhin Reklame für dein Buch,auch wenn ich im
    Juni nach Tours zum Congress fahre!
    Wünsche Dir noch jede menge Eingebungen die Du
    zu Papier bringen wirst!
    Mit kameradschaftlichem Gruß!

  2. Das wahre Glück, die reine Wahrheit der Liebe, kann nur erkennen wer bereit in der Lage ist, diese auch zu schenken.

    In Ehre & Treue zum Gruss

    Gottfried

  3. ach thomas viele errinnerungen kommen hoch lass uns mal zeit finden zu schwelgen .bin ja auch schon opa wer weiß was es bringt mir und dir schön deine mam zu sehen deine kinder ach , ein tränchen findet seinen weg . denke an meine mutter

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