SURVIVAL Total

Sie sind eine Frau. Eine, die nachts ihren Collie spazieren führt. Vergeblich versuchen Sie dem Mann davonzulaufen, der Ihnen auflauert – und der Sie womöglich vergewaltigen will. Sie fliehen, und fast entkommen Sie ihm, es fehlen nur noch diese zwanzig Meter bis ans Licht der ersten Häuserreihe da vorne …!

„Geh nie mit einem Fremden, und auch nie nachts alleine in den Wald!“

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Trotz dieser Warnungen kommt es immer wieder zu sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Was die Frauen benötigen, um sich zu wehren, sind Erfahrungen. Kurse, die ihnen wirkungsvolle Verteidigungstechniken beibringen, sind aber teuer, die Griffe erst effizient, wenn man sie tausend Mal geübt und in der Praxis auch angewandt hat, was mitunter Jahre dauern kann. Weitaus wirkungsvoller als alle Selbstverteidigungskurse sind die Ihnen angeborenen Waffen: Wille, Wut und Selbstvertrauen. Grundsätzlich gilt: Männer, die Frauen vergewaltigen, sind erbärmliche Feiglinge. Feiglinge haben Angst, und in dieser Situation gibt es nur eins. Dem Feigling den Kampf ansagen, und zwar bis aufs Blut. Er will Ihnen ans Leder? Gut, rennen Sie um Ihr Leben! Da Sie nun Sport treiben, sind Sie vielleicht schneller als er, oder Sie können eine längere Strecke laufen, ohne gleich völlig außer Atem zu sein. Erwischt er Sie trotzdem, dann schätzen Sie die Situation ganz schnell ab, und sollten Sie bei ihm einen Hauch von Zweifel, eine Sekunde der Unentschlossenheit oder gar des Zögerns spüren, dann kämpfen Sie! Drehen Sie den Spieß einfach um, und gehen Sie auf ihn los wie eine Furie. Das ist umso effizienter, wenn Sie dabei auf ihn einschlagen, ihn kratzen, spucken, beißen und laut schreien.

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Die (bald täglichen) 20 Minuten Sporteinlagen wie in SURVIVAL TOTAL BD2 – URBAN SURVIVAL beschrieben, haben Ihnen dazu die nötige Kraft, das nötige Selbstbewusstsein gegeben, sich wütend zu wehren.

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Ja … seien Sie wütend. Seien Sie entschlossen dem Mann sehr, sehr weh zu tun. Konzentrieren Sie sich ganz gezielt darauf, ihm die Augen auszukratzen. Sie sind Mutter? Stellen Sie sich einfach vor, dieser Scheißkerl hätte Ihr einziges Kind misshandelt, und jetzt muss er dafür büßen. Ich weiß, das zu schreiben ist sicher schlimm, doch ich möchte Ihnen damit nur den „Grad der Wut“ vermitteln, den Sie unbedingt entwickeln müssen, um diese Situation zu Ihren Gunsten zu drehen: Es geht vielleicht um Ihr Leben!

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Selbst wenn der Aggressor Ihnen ein Messer an den Hals setzt, so ist er wohl der Letzte, der damit rechnet, es wirklich zu benutzen, denn er spekuliert fest darauf, dass Sie vor lauter Angst nur noch mit dem Kopf nicken können, rechnet daher mit einem total passiven Opfer und nicht mit dieser entschlossenen und geballten Gegenwehr.

In neun von zehn Fällen wird Mister Feigling vor einem „Fels aus Entschlossenheit und Rage“ kapitulieren. Bei dem einen Fall, wo es misslingt, hätten Sie wohl sowieso kaum eine Chance gehabt, aber Sie hätten zumindest alles getan, was in Ihrer Macht stand. Sie hätten alles versucht, es abzuwenden, hätten, um Ihre leibliche Unversehrtheit zu schützen, Ihren überaus hohen Mut, Ihre ganze Kraft und Ihren Glauben eingesetzt.

Nun gibt es diejenigen, die ängstlich um sich blickend sagen: Bloß nicht wehren, das macht alles nur noch schlimmer, sich wehren macht ihn nur noch wütender. Vielleicht tut er ja gar nichts, wenn man sich still verhält … es stumm über sich ergehen lässt! Nun, wenn Sie auf diese Stimmen hören, haben Sie eine Garantie: Der Aggressor wird genau das tun, was er sich vorgenommen hat. Wollen Sie das wirklich? Wollen Sie, dass jemand über IHR Leben bestimmt, beziehungsweise frei über IHREN Körper verfügt?

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Einen Oberkörper wie ein gewisser Stallone, oder den eigenen Körper ohne Hanteln und schwere Gewichte trainieren?

Zu Beginn des Monats Juni im Jahr 2014 begann ich meine neue Arbeit für eine britische Firma. Für meine 53 Jahre war ich noch ziemlich fit, und recht stolz auf meinen Körper. Durch Zufall stieß ich auf Dimitri, einen alten Bekannten. Dimitri war Ukrainer, zwei Jahre älter als ich, wie ich wusste, und knapp einen Kopf größer. Zu meiner größten Überraschung besaß er immer noch einen Körper wie in Granit gemeißelt. Besonders eindrucksvoll waren seine breiten Schultern, an denen die Muskelstränge bei jeder Bewegung wie Drahtseile hervortraten. Als ich ihn fragte, wie er das mache, lachte er: „Im Alter muss man sich gesund und diszipliniert ernähren und ständig in Bewegung bleiben. Jeden Tag 45 Minuten joggen, weil erst ab der 30sten Minute der Körper auf unsere Fettzellen zurückgreift. Einige Serien Sit-Ups, und zwar vor dem Joggen, was die Definition der einzelnen Muskeln fördere, und jeden Tag zwischen früh um 8 und abends um 16 Uhr alle volle Stunde sechs Liegestütze, wobei täglich einer dazukommt, und das Ganze so lange, bis ich es für gut befinde. Sonntag und Mittwoch ist Pause!“
Ich war erstaunt über so viel Energie!
Inzwischen, so sagte er mir recht glaubhaft, mache er spielend 100 Liegestütze am Stück und nehme an jedem Halbmarathon der Region teil, von dem er Wind bekommt.
Sie sind ein Gym- und Fitnessstudio-Fanatiker, und Sie wollen wirklich effizient Ihren Körper trainieren? Dann halten Sie es wie Fremdenlegionäre. Gehen Sie in das nächste, darauf spezialisierte Geschäft und kaufen Sie sich ein dickes Hanfseil. Länge: 6 Meter. Durchmesser: 4 bis 4,5 Zentimeter. Knüpfen Sie das Seil frei hängend an einen hohen Baum in Ihrem Garten, und üben Sie sich darin, nur mit der Kraft Ihrer Hände und Arme daran hochzuklettern. Auch wenn es anfangs misslingt und Sie nach einem Meter schon zu Boden plumpsen: Nie aufgeben! Irgendwann schaffen Sie zwei Meter, dann drei, und das ist bereits exzellent. Das Seil trainiert Finger, Hände, Handgelenke, Hals und Nacken, jeden einzelnen Muskel an Ihrem Oberkörper sowie die komplette Bauch- und Rückenmuskulatur. All in one!

Eine ebenfalls sehr effiziente Methode seinen Körper in Schuss zu halten, sind die Bänder des TRX Suspension Trainer. Hierbei handelt es sich um ein einziges (handliches und leichtes) Fitnessgerät, das jeden einzelnen Muskel am Körper trainiert. Erfunden wurde dieses System von einem Ex-Navy Seal / Absolvent der Stanford Graduate School of Business.

Ich spreche im nächsten Kapitel von Angst, weiß selbst sehr wohl, wie lähmend sie manchmal sein kann, weiß um ihre Macht unser rationales Denken außer Kraft zu setzen und ein entschlossenes Handeln bereits im Ansatz zu unterbinden, deshalb: Egal welches Verhalten Ihnen Ihr Verstand (oder eben diese Angst) letztendlich diktiert hat, und was auch immer geschehen ist. Es ist generell richtig, alle Schuldgefühle, die aufkommen könnten, zu verbannen, und zwar definitiv. Sie waren ein Opfer, haben sich als solches Ihr Schicksal nicht ausgesucht.

(Survival Total (Bd. 1  +  2)

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Doch nun zu einem anderen Beispiel. Sie gehen morgens in die Tiefgarage, um mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Sie haben das Auto fast erreicht, als eine Gruppe Jugendlicher auf Sie zuschlendert und Ihnen den Weg versperrt. Einer der Jungs, er sieht böse und gemein aus, löst sich aus der Gruppe, mustert Sie von oben bis unten und fragt nach Feuer.
Seien Sie jetzt hellwach! Anstatt Ihre Hände unter der Jacke verschwinden zu lassen um das Feuerzeug herauszuholen, oder in der Hosentasche danach zu kramen (höchst gefährlicher Moment), positionieren Sie sich lässig so, dass Sie alle im Blick haben, auch den, der um Sie herumgegangen ist, nun schräg hinter Ihnen steht und doch tatsächlich denkt, Sie hätten es nicht bemerkt. Wie Sie sich am besten verhalten, das lesen Sie hier: Survival Total (Bd. 2): Urban Survival – Terror und Krisen vor deiner Tür

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Sich verteidigen wie ein echter Profi
In Zeiten der immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich, steigender Arbeitslosigkeit und einer damit einhergehenden steigenden Gewaltbereitschaft ist die Thematik Selbstschutz bzw. Selbstverteidigung präsenter und gefragter denn je.

Die Flucht als Zeichen von Intelligenz? Die beste Aggression ist die, die gar nicht erst entsteht, weil wir ihr uns bewusst entziehen. Wenn wir bedroht oder angegriffen werden, bekommen viele von uns einen Tunnelblick. Unsere Wahrnehmungs- und Entscheidungsfähigkeit sind total eingeschränkt. Man sieht nur noch den Gegner, nicht aber die Vielfalt der Lösungen, heil aus der verzwickten Lage herauszukommen.

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Ist man jedoch zu sehr auf den Gegner konzentriert, stellt man sich unbewusst nur auf eine Lösung ein: die unausweichliche Konfrontation! Man sieht es Ihnen an, dass Sie sich auf eine Kampfsituation einstellen. Doch es gibt andere, weitaus bessere Lösungen. Fakt ist, wir haben uns weder den Zeitpunkt noch den Ort oder die Art der Aggression ausgesucht, sind also nicht vorbereitet, psychologisch nicht bereit, einen Kampf auszutragen. Wählen Sie unter den beschriebenen Umständen immer die Flucht, auch dann, wenn Sie sich zunächst überlegen und sehr stark fühlen. Einer sich anbahnenden Aggression durch eine Flucht bewusst aus dem Weg zu gehen, bringt nur Vorteile. Hier sind sie:
• Mein Körper und meine Gesundheit bleiben intakt.
• Ich bekomme keinen Ärger mit irgendwelchen Behörden.
• Ich muss die Konsequenzen meines Handelns nicht tragen.
• Ich spare also Zeit, Geld und Emotionen.

Lassen Sie also niemals zu, dass Ihr falscher Stolz Sie dazu verleitet, sich unter diesen für Sie ungünstigen Bedingungen dem Kampf zu stellen. Auch die Flucht ist ein Auftrag, eine Aufgabe, der wir uns mit Brillanz stellen müssen, denn „abhauen“ hört sich einfach an. Das ist es aber nicht. Was, wenn der Aggressor fitter ist, das Gelände besser kennt und mit Ihrer Flucht gerechnet hat, demzufolge auf dem vermutlichen Fluchtweg Verstärkung postiert hat?

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Sechs Punkte für eine aussichtsreiche Flucht zu Fuß finden Sie hier:
Survival Total (Bd. 2): Urban Survival – Terror und Krisen vor deiner Tür.

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Im Mittelalter einiger asiatischer Länder diente die Tonfa-Stange „Tunkuwa“ oder auch „Tongwa“ dazu, Mühlsteine zu bewegen. Während der Satsuma-Invasion im Jahr 1609 konfiszierten die Herrscher alle Waffen. Die Bauern in Okinawa hatten daraufhin die Idee, sich des Tonfa als Waffe zu bedienen. Dieser war etwa 50 Zentimeter lang und aus Eiche. Viele Jahre später griff die amerikanische Polizei, hauptsächlich in Kalifornien, auf den Tonfa zurück. Er wurde ein fester Bestandteil der Einheiten.

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Die Mondphasenberechnung.

Die Methode scheint auf den ersten Blick aufwändig und kompliziert, wenn man sie jedoch öfter praktiziert, gelingt es einem generell sehr schnell, damit die Himmelsrichtungen zu bestimmen. Was wir dafür brauchen? Wichtige Wissenswerkzeuge sind:
Das Wissen um den Stand der Sonne zu den verschiedenen Uhrzeiten, Tag wie Nacht – Eine Uhr – Den sichtbaren Mond.

Die Sonne steht auf der nördlichen Halbkugel der Erde, ob Sommer oder Winter etwa:

Um 06h00 – im Osten O (Sonnenaufgang) / 90°
Um 09h00 – im Südosten SO / 135°
Um 12h00 – im Süden S (Höchster Stand ) 180°
Um 15h00 – im Südwesten SW / 225°
Um 18h00 – im Westen W (Sonnenuntergang) / 270°
Um 21h00 – im Nordwesten NW / 315°
Um 24h00 – im Norden N (… ist sie bei uns nie zu sehen) 360°

Wir gehen davon aus, dass der Mond sichtbar ist. Um die Berechnung durchzuführen, schätzen wir zunächst, wie viele Zwölftel der Mond hat, hier eine kleine Hilfe:

Zwölf Zwölftel sind VOLLMOND

Sechs Zwölftel sind HALBMOND

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Dann sollten wir wissen, ob er abnehmend oder zunehmend ist. Als Eselsbrücke könnten wir sagen: Ist die Sichel gebogen wie ein kleines a (links rund), so haben wir es mit einem abnehmenden Mond zu tun. Ist sie hingegen gebogen wie ein altes z (ʓ) (rechts rund), ist zunehmender Mond. Noch einfacher ist es, wenn wir uns die Sichel nach links gewölbt vorstellen = abnehmend, und nach rechts gewölbt = zunehmend.
Für später merken wir uns: Ist der Mond abnehmend, zähle ich die geschätzten Mondzwölftel zu der Uhrzeit (24-Stunden-Format) dazu. Ist er zunehmend, ziehe ich die geschätzten Mondzwölftel von der Uhrzeit ab. Was wir demzufolge also auch brauchen, ist eine Uhr, besser gesagt die genaue Uhrzeit.

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Weiter gehts mit einem Beispiel:

Ich sehe: Einen abnehmenden Mond.
Ich schätze: Es sind 4 Zwölftel
Wir haben: 22h00.
Ich rechne: 22h00 (Uhrzeit) + 4 (Mondzwölftel)
Ich erhalte: 02h00
Ich sage mir: Der Mond steht jetzt genau dort (in der Richtung), wo die Sonne um 02h00 stehen würde.

Mit Blick auf die Skizze ergibt das grob: „Nord-Nord-Ost“.

Diese Prozedur sowie viele andere sind nachzulesen in:

„Survival Total (Bd. 1): Vom Dschungel, der Wüste, dem Meer und der Großstadt.“

Survival

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URBAN SURVIVAL

Survival Total (Bd. 2): Urban Survival – Terror und Krisen vor deiner Tür

Die Kunst, zu improvisieren, sich anzupassen und über den Gefahren zu stehen ist essentiell. Es geht darum, Meister in einem Spiel zu werden, das nur derjenige gewinnen kann, der die bessere Moral, die effizientesten Techniken, die intakteste Familie und den robustesten Körper besitzt.

Survival-2

Krisen und vor allem Kriege, gefochten quasi vor unserer Haustüre, nehmen zu.
• Bosnien-Herzegowina 1992
• Kosovo 1998
• Ukraine 2015
• (Flüchtlingskrise 2015)
All diese Krisen- oder Kriegsgebiete könnten wir in weniger als 24 Stunden bequem per Kfz erreichen. Die Flüchtlingswelle (Beginn 2015), bei der die gesellschaftlichen Auswirkungen für uns heute noch nicht absehbar sind, und deren reale (eventuell auch physische) Bedrohung für den Bürger noch mit einem Fragezeichen behaftet ist, findet gerade vor unseren Augen, auf unseren Straßen statt.

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Mit Blick auf diese beunruhigenden Entwicklungen – fügen wir die ständig wachsende Gefahr des internationalen Terrorismus noch hinzu – müssen wir davon ausgehen, dass auch wir uns bald im Auge eines Zyklons befinden werden und dass der daraus resultierende Überlebenskampf, vor allem in unseren Städten, bald schon unser ganzes Genie fordern wird. Und das wird kein Leichtes sein, denn unsere Großstädte gleichen einem Dschungel.

Konfliktmanagement

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Sich selbst verteidigen

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„Survival Total Bd 2 – Urban Survival – Terror und Krisen vor deiner Tür“

270 Seiten, mehr als 80 Fotos und Zeichnungen!

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„Ob der Bogen-Spezialist Hartmut Hausser, der Kennelmaster (Sprengstoffsuchhund-Trainer) Jens Orgeldinger, Marc Guyader, Hundeführer der Fremdenlegion, oder auch der erfahrene Selbstverteidigungs-Experte Tom und sein Team: Dieses Buch soll einen Ratgeber von Profis für den Leser darstellen.“

Sich trainieren

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… mit einem einfachen PARA-Circuit Training

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„…ein Ratgeber von Profis für den Leser!“

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„Ziel dieses Manuskriptes ist es, dem Leser alle nur denkbaren Gewalt- und Extremszenarios vor Augen zu führen, die, und davon bin ich überzeugt, sehr bald schon Bedrohungen für unsere Gesellschaft darstellen. Diese Szenarios sollen aber keine Angst machen, sondern allenfalls zum Nachdenken anregen.“

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Es handelt sich hier im wahrsten Sinne des Wortes um eine kämpferische Abhandlung.

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„Die Begleiterscheinungen dieser unkontrollierten Abläufe wären in der Gegenwart folgende: Grenzschutz, Zoll und Küstenwache arbeiten erfolglos mit harten Bandagen gegen die wachsende illegale Migration, Zäune an der Grenze zu Österreich haben nichts gebracht, sie wurden einfach niedergerissen! Im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rauft man sich die Haare. Die Polizei arbeitet nonstop am Limit des Machbaren, zu viele Einsätze, zu wenig Personal und daher zu wenig Pausen zwischen den Einsätzen. In gewissen Stadtvierteln ist die Gewaltbereitschaft bereits so hoch, dass diese von unseren Ordnungshütern ganz einfach gemieden werden. Die Bundeswehr wird für den Ordnungsdienst im Inneren herangezogen, doch auch die Bürger in Uniform sind unzufrieden. In ihren Reihen brodelt es. Weil der Sold nicht mehr in voller Höhe gezahlt wird, gehen viele Soldaten einfach nicht mehr in die Kasernen, aber das ist nicht der einzige Grund. Sie bleiben daheim bei Frau und Kind, weil ihr Instinkt es ihnen diktiert: Die Familie muss um jeden Preis vor dem Mob, der auf der Straße tobt, geschützt werden! Sie ist das Zentrum ihres Denkens und Handelns, nur sie gibt ihrem Leben einen tieferen Sinn. Unsere Nachrichtendienste kämpfen mit einer in dieser Intensität nie dagewesenen Flut von Cyberattacken auf deutsche Computernetzwerke, es gibt aber auch physische Angriffe (Anschläge) auf IT-Infrastrukturen im Inland.“

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Die Gefahr in eine Konflikt- oder Notsituation zu geraten, ausgehend von Terror, Hass und Gier, von ausbrechenden Kriegen oder von um sich greifenden Krisen, ist allgegenwärtig. Sie prägt bereits auf dem Land, in der Stadt, auf der Straße und in den eigenen vier Wänden unseren Alltag. Doch was ist zu tun, wenn solch ein lebensbedrohender Ernstfall zur Realität wird? Thomas Gast diente fast 18 Jahre in der französischen Fremdenlegion und gibt mit diesem Buch einen prägnanten Leitfaden zum Überleben – Urban Survival in Krisenzeiten und bei Katastrophen. Der ehemalige Elitesoldat zeigt wie man sich bewaffnet und unbewaffnet schützen und verteidigen, die Angst bekämpfen und Vorsorgemaßnahmen treffen kann. „Das Wort Urban Survival wird von mir in diesem Buch mehr als einmal verwendet. Sinngemäß übersetzt heißt es Überleben in der Stadt oder in bebautem Gelände. Ziel dieses Manuskriptes ist es, dem Leser alle nur denkbaren Gewalt- und Extremszenarios vor Augen zu führen, die, und davon bin ich überzeugt, sehr bald schon Bedrohungen für unsere Gesellschaft darstellen. Diese Szenarios sollen aber keine Angst machen, sondern allenfalls zum Nachdenken anregen. Und zum Handeln! Im Gegenzug dazu möchte ich Tipps und Ratschläge geben, wie wir mit solchen Situationen umgehen, wie wir überleben können. Es handelt sich hier im wahrsten Sinne des Wortes um eine kämpferische Abhandlung.“

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Erfahren Sie z.B. auch wie und mit welchen Mitteln ich meine Familie und mich selbst – Leib und Leben – wirksam verteidige. Wie verteidige ich mein Haus. Wie begegne ich dem Biest „ANGST“, wie kontere ich körperliche Aggressionen aus, wie gehe ich Konflikten aus dem Weg, was tun bei Krisen, Hass und Terror, wie mich verhalten, wenn der Mob auf der Straße tobt, etc..

Im ersten Drittel des Buches beschreibe ich ein fürchterliches Szenario (ich habe es in „Terror im 21. Jahrhundert“ unter dem Namen „A-Szenario“ bereits erwähnt). In Survival Bd 2 gehe ich nun detailliert darauf ein, denn leider muss ich davon ausgehen, dass Szenarien dieser Art bei uns bald stattfinden. Es ist wichtig, „jetzt“ darüber zu sprechen.

Auf Bitten vieler Leser habe ich auch einige Seiten eingefügt, auf denen ein rustikales Körpertraining (bildunterstützt) für Fortgeschrittene nachvollzogen werden kann.

(Thomas Gast)

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Thema SURVIVAL

Meine ehrliche Meinung dazu?

Erst kam Rüdiger Nehberg, dann lange, lange nichts und danach gab es sehr viele, und diese “Vielen“ haben nie richtig gefroren, nie wirklich gehungert, nie unfreiwillig gedurstet, sie waren nie in wirklicher Todesgefahr, sind nie gezwungenermaßen hunderte von Kilometern marschiert, mussten nie unerträglichen Schmerz einstecken (der Support oder die Kamera waren immer “nie“ wirklich weit weg): Sie litten nie Todesangst, waren nie verletzt, nie ungewollt verschollen … und sie nennen sich dennoch Survivalisten & Bushcrafter. (Thomas Gast)
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Survival Total: Vom Dschungel, der Wüste, dem Meer und der Großstadt

VOLUMEN EINS

„Meine ereignisreichen Jahre in der französischen Fremdenlegion haben mir immer wieder bewiesen, dass es ein, Unmöglich‘ nicht gibt und dass es immer weiter, immer vorangeht und dass selbst in den verfahrensten Situationen unseres Lebens ein Ausweg möglich ist.“
Thomas Gast

Survival

Der Autor und ehemalige Legionär Thomas Gast gibt mit diesem Ratgeber lebensrettende Tipps und Tricks für all die, die sich nicht vom Leben meistern lassen wollen.

In diesem Buch finden nicht nur Reisende und Journalisten in Krisen- und Kriegsgebieten hilfreiche Informationen, auch Outdoorliebhaber und Fans von Survival-Exkursionen kommen auf ihre Kosten, wenn der Autor hilfreiche Anleitungen mit Erlebnisberichten kombiniert.

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Ich kann mich erinnern, als wäre es erst gestern gewesen. Wir befanden uns auf einem Überlebenslehrgang im Dschungel Gabuns. Seit zwei Tagen schon hatten wir nur flüssige Nahrung gehabt: Wasser nämlich! Lauwarmes Wasser noch dazu, und jede Menge Drills und Übungen, auch nachts. Am dritten Tag schickten sie uns einen kleinen, schrumpeligen Afrikaner. Er sollte uns angeblich etwas Essbares bringen. Nun, das Einzige, was er brachte, war eine Machete. Und damit stocherte er im Herzen einer alten Palme herum, tauchte dann beide Hände hinein und als diese wieder zum Vorschein kamen, zeigte er uns ein gutes Dutzend weiß schimmernder, zappelnder Larven, die aussahen wie kleine, strampelnde Kinderfinger. Uns war nach Steak, er zeigte uns etwas viel Besseres: den Palmwurm! Und tatsächlich, als der Ekel sich etwas gelegt hatte, waren wir uns alle einig: Hunger würden wir keinen mehr schieben müssen. Der Palmwurm ist eine Larve, die im Inneren der meisten Palmen existiert. Er ernährt sich von Palmherzen. Und er wird groß: bis zu fünf Zentimeter lang und daumendick! Der Wurm ist weiß bis braun und hat einen kleinen schwarzen Kopf. Finden Sie welche, dann danken Sie Ihrem Gott, denn diese kleinen Larven kommen erstens sehr zahlreich vor und sind zweitens sehr nahrhaft. Man sollte sie roh essen. Dazu muss der Kopf abgebissen und wieder ausgespuckt werden. Danach wird das Fleisch aus der Hülle gesaugt. In Neuguinea und Borneo isst die indigene Population hauptsächlich den Sagowurm.

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4. Schutzweste SK-4

Einschränkung der Pressefreiheit oder gar ein Verbot, Sklaverei, Unterdrückung, Korruption, Folter und sexuelle Gewalt, in welcher Form auch immer, gehen uns alle an. Zeitnah, direkt und objektiv darüber zu berichten ist jedoch die Aufgabe derer, die es sich zum Metier gemacht haben. Journalist, Korrespondent, Reporter, Krisen- und Kriegsberichterstatter oder Redakteur wird, wer vier Eigenschaften besitzt, die wie Blitz und Donner aufeinandertreffen. Neugier, Mut, Ritterlichkeit und Intelligenz! Hinzu kommt eine Berufs-Ethik, die besticht

Aus Erfahrung zahlreicher vorausgegangener Konflikte an denen ich teilnahm, wusste ich, dass Journalisten und Reporter in Krisen- und Kriegsgebieten immer „geeignete Zielscheiben“ waren, das Feuer geradezu magisch anzogen. Darüber zu schreiben und nun mit Tipps und Ratschlägen zur Seite zu stehen, war mir ein ernstes Anliegen!

3. Helm mit Kamera

Die folgende Leseprobe – 5 Seiten – stammt aus „SURVIVAL Total / BD 1“. Dieser Artikel wird im Buch ausführlich auf insgesamt 27 Seiten behandelt und geht ins Detail. Er soll Anhalt, Hilfe und Ratschlag für Journalisten und Reporter in Krisen und Kriegsgebieten sein. Auf den Seiten danach, bewegen wir uns dann ins „SURVIVAL pur…!“

Fünfzig lausige Dollar

(Für die Leseprobe, einfach auf den Link oben klicken !)

Einer der bekanntesten Auslandsjournalisten in Deutschland sagte dem Autor gegenüber: „Nach meiner Kenntnis gibt es – zumindest in Deutschland – keine vergleichbare Zusammenstellung und keine Tipps in dieser Art für das richtige Verhalten in Krisengebieten. Diese Darstellung ist ABSOLUT seriös und überzeugend, weil Du alle Gefahrensituationen schon erlebt hast. Nebenher erzählst Du noch spannende Zeitgeschichte!“

22. Der Autor mit einem Sextanten

Doch Thomas Gast geht noch einen Schritt weiter. Er belässt es nicht bei Hilfestellungen in besonderen Survival-Situationen, sondern gibt Menschen wertvolle Sichtweisen und Ratschläge für den Alltag. Was tun bei Aggressionen, Anfeindungen und körperlichen Übergriffen? Selbst Führungskräfte und sogar Hausbesitzer finden Wissenswertes zum richtigen Umgang mit Stresssituationen, Unruhen oder Gewalt.

19. Vorwärts

„Mit einem Blick auf die Landkarte: Rückt das Spektrum der Gewalt, das der Unruhe und der Unsicherheit nicht immer näher an uns heran? Naturkatastrophen häufen sich. Bewaffnete Konflikte überall auf dem Globus nehmen Formen an, die mich nachdenklich stimmen. Die Weltbevölkerung schwillt, die Reichen unserer Erde werden immer reicher, während gleichzeitig die Armut ständig zunimmt. Auch der Wahn religiöser Extremisten oder verantwortungsloser Politiker lässt mich manchmal sprachlos werden.“ Thomas Gast.

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Mit Survival Total begibt man sich auf die Reise vom Dschungel, in die Wüste, hinaus auf hohe See und hinein in die Großstadt. Man spürt förmlich den Esprit des Lebens.

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„Zwei … drei Streichhölzer und ein gutes Messer haben oder nicht,
kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen!“

(… aus „The Hunger Games“ / Die Tribute von Panem)

54. Mit einem Freund in Sri Lanka
150 Fotos und Zeichnungen begleiten SURVIVAL Total

*

Das Poncho- Paket

Man sollte keine Zeit damit verlieren über Vor- bzw. Nachteile dieser einfachen Methode nachzudenken. Fast jedes Poncho-Paket säuft vielleicht ab oder geht vielleicht irgendwann unter. Dabei spielt es absolut keine Rolle ob das Material alt ist, Löcher aufweist oder ob man schlecht gearbeitet hat. Aber: Ich habe diese Methode sehr oft angewandt und mein Fazit ist sehr positiv. Bei Flussbreiten bis zu 50 Metern, mit einer normalen, von der Zeit abgenutzten Ausrüstung, steht alles bestens. Man benötigt keine aufblasbaren Plastiksäcke oder wasserdichte Rucksäcke. Auch über das taktische muss man nicht lange diskutieren, nur drei Bemerkungen

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  1.  Schnell muss es gehen! Am Ufer ankommen, die Lage einschätzen und eine Entscheidung treffen. Das Poncho- Paket bauen und am anderen Ufer die Progression wieder aufnehmen … das alles dauert bei einem Fluss von 15 Metern Breite mit relativ wenig Strömung höchstens 15 bis 20 Minuten.
  2.  Das Gefährt soll seinen Passagier nicht tragen. Vielmehr soll es vor sich hergeschoben werden, als Halt dienen. Es geht hauptsächlich darum, seine Sachen trocken ans andere Ufer zu bekommen. Verängstigte Nichtschwimmer klammern, und jetzt passiert, was eigentlich vermieden werden soll: Das Paket füllt sich eventuell mit Wasser und geht unter.
  3.  Ich habe das Poncho-paket oft benutzt. Wer daran denkt Waffen auf einem solchen Gefährt in Anschlag bringen zu wollen, und in einer solch exponierten Lage zu schießen, ist ein Ignorant, denn übergesetzt wird mit dem Poncho- Paket erst dann, wenn die andere Seite zu 100 % „Feindfrei“ ist.

http://www.epee-edition.com


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(Foto: Theo ROBIN)

Warum dieses Buch?

Ich wollte etwas schaffen, das Sinn macht und Menschen helfen kann!

1. Bezüglich der Techniken, wie man Feuer macht, Fallen baut, Flüsse überquert usw., kann ich guten Gewissens behaupten: Ob gezwungenermaßen oder freiwillig, ich habe sie fast alle selbst ausprobiert. Den Fauxpas aber, bereits bekannte und bewährte Techniken völlig außer Acht zu lassen, wollte ich nicht begehen, denn ich gehe grundsätzlich davon aus, dass dieses Buch auch von Einsteigern gelesen wird, und für Einsteiger ist Althergebrachtes und Bewährtes sicherlich Neuland, zumindest aber eine Basis für andere, anspruchsvollere Horizonte. Geht es ums Schlachten, Enthäuten und Ausweiden von Tieren und die Konservierung ihres Fleisches, so kann ich aus Erfahrung plaudern. Ich bin gelernter Fleischer, habe das Schlachten von der Pike auf gelernt und über die Jahre immer wieder praktiziert!

ALS COVER ABER BESSERE VERSION NEHMEN

2. Zu dem Thema Reisen und Urlaub in fremden Ländern nur so viel: Es ist kaum genug Platz auf dieser Seite, um alle Länder, in denen ich je gewesen bin, aufzulisten (siehe meine Vita etwas später im Text.) Und ich war sowohl als Reisender als auch von Berufs wegen dort unterwegs, jedoch: Nur offizielle Quellen (z.B. das Auswärtige Amt) können verbindlich Auskunft über die wirklich aktuellen Gefahren in den einzelnen Ländern und Regionen geben. Ich gebe, wenn schon, dann nur meine Erfahrungen weiter.

3. Bezüglich der Ratschläge im Kapitel Verhalten von Journalisten und Reportern im Ausland ließ ich mir helfen. Ich bin in der glücklichen Lage, eine Handvoll brillanter Journalisten/Reporter mit sehr viel Erfahrung in Sachen Ausland/Krisengebiete zu meinem Freundes- und Bekanntenkreis zählen zu dürfen (u.a. Herrn Peter Scholl-Latour †). Ihre Ratschläge zusammen mit meinen eigenen Erfahrungen ergaben als Resultat das kleine Kapitel gleich zu Beginn des Buches. Wie auch bei allen anderen Themen gilt: Es handelt sich hier nicht um eine offizielle Abhandlung, sondern um eine Ansammlung von Erfahrungen eines auserwählten Insider-Kreises und der aus diesen Erfahrungen resultierenden „Schlauheit“.

60. Urwald Restaurant, Legion

4. Bezüglich des Themas Schlangen: Im C.E.F.E., der Dschungelkampfschule der Fremdenlegion in Französisch Guyana, hat man uns alles darüber beigebracht, eine bessere Referenz gibt es kaum. Einige Jahre später war ich zu Besuch bei einem Enkel von Dr. Jamis Appuhami in Sri Lanka. Er, wie auch schon sein Großvater vor ihm, ist ein anerkannter Experte auf diesem Gebiet, und er nahm sich viel Zeit, meinen Horizont diesbezüglich noch zu erweitern.

5. Zu den Guerillataktiken: Wir haben sie in meiner Einheit angewandt, Punkt!

6. Wenn Beispiele aus der Geschichte einfließen, sind diese so gründlich wie nur möglich hinterfragt und recherchiert. Einen Irrtum bezüglich Daten und Hintergründen konnte und wollte ich mir hierbei nicht leisten, dieser ist aber nicht völlig ausgeschlossen.

7. Was den kollektiven Part, also das Führen einer Gruppe in Extremsituationen angeht, so spreche ich aus dem Effeff, denn ob in der Fremdenlegion oder später dann in Spitzenpositionen in der freien Marktwirtschaft: Das Führen von Menschen war immer eine meiner bevorzugten Domänen. […]

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Der Tod kommt von oben!

Medizin aus der Natur

Corossol (Guanabana / Sauersack). Ursprung: Südamerika / Karibik (Antillen). Die Frucht sieht aus wie eine große Beere. Sie ist grün, leicht stachelig und wird Kopf-groß.

69. Corossol, (Sauersack)

Ich habe sie in Haiti, auf Sri Lanka aber auch in Afrika gesehen. Für mich ist sie die Königin der Früchte, denn sie enthält Calcium, Eisen, Vitamin A und Vitamin C und schmeckt dazu noch köstlich. Man sagt ihr nach, dass gewisse Inhaltsstoffe (vor allem die Blätter) vor Krebs schützen sollen. Doch nicht nur das. Einige Forscher behaupten, dass diese Inhaltsstoffe direkt die Krebszellen angreifen und diese sogar vernichten könnten, und dass ihr Verzehr 10.000 Mal wirksamer sei als jedes andere bekannte Medikament gegen Krebs (… und auch wirksamer als jede Chemotherapie). „Ein billiger Corossol-Mix effizienter gegen Krebs als jedes teure Medikament?“

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Schlangen

 „Sollte man mich fragen, welche Schlangen ich weltweit für am gefährlichsten halte, so habe ich die Antwort sofort parat: die indische Krait, den südamerikanischen Buschmeister, die afrikanische Gabun Viper sowie die Russell-Viper. Warum gerade die vier? Nun, ich habe gehört, dass Menschen von Klapperschlangen gebissen wurden und dies überlebt haben. Mir wurde von Bissen des Taipan (eine der giftigsten Schlangen überhaupt) berichtet, von der Korallenschlange oder auch von der Kobra. Viele Menschen starben daran, einige überlebten. Nie jedoch habe ich davon gehört, dass jemand den Biss eines ausgewachsenen Buschmeisters, den einer Gabun Viper, einer Krait oder den einer Russell-Viper überlebt hätte.“

97. Russel Viper(Russel Viper)

Der Autor im Vorwort zu seinem Buch

1.

„Einige meiner Ansichten oder Vorgehensweisen in bestimmten Situationen mögen schockieren, doch ich weise daraufhin: Auch die haben sich als geeignet hervorgetan, denn ich hatte stets das Bestreben zu überleben und wie Sie sehen, hatte ich damit bislang Erfolg. Ganz bewusst gehe ich oftmals „sehr nahe“ an den Leser heran. Man möge mir verzeihen, aber dieses Grenzwertige ist notwendig … um zum Überleben „aufzustacheln.“ Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.“

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Thomas Gast

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AMAZON Rezension:

Warum noch ein Survival-Buch, wo es doch schon so viele davon gibt?
Da der Autor jedoch ein französischer Fremdenlegionär war, wurde ich neugierig und keinesfalls enttäuscht. Zunächst arbeitet der Autor routiniert alle Basics ab, die man von einem guten Buch dieses Genres erwarten kann und muss. Zunächst wird geschildert, welche mentalen und körperlichen Anforderungen man benötigt und wie man diese erreichen kann. Dann wird die Ausrüstung besprochen, welche für Outdoor-Aktivitäten wirklich nötig ist. Im Anschluss kommt der Autor zu allgemeinen Fähigkeiten wie dem Packen des Rucksacks, dem Aufstellen eines Lagers oder der Orientierung im Gelände. Einzig bei der Arbeit mit Karte und Kompass wäre eine etwas ausführlichere Anleitung für den absoluten Neuling auf diesem Gebiet hilfreich gewesen. Dieser Mangel wird aber durch Orientierung mit Sonne, Mond (meine Lieblingsstelle, die ich so noch in keinem Buch gelesen habe!) und Sternen mehr als wett gemacht.
Nun schildert der Autor kenntnisreich Überlebensstrategien im Dschungel, der Wüste, auf dem Meer und in Eis und Schnee. Spätestens jetzt wird deutlich, welchen Vorteil er seinen Lesern bieten kann: Als Fremdenlegionär hatte er genau in diesen Regionen viele Einsätze und gibt somit Wissen weiter, das sich in der Praxis wirklich bewährt hat. Kein überflüssiger Schnickschnack! Dieser Zusatznutzen ist im ganzen Buch zu finden. Alle Techniken werden sozusagen unter „Feindbedingungen“ erklärt! Dabei handelt es sich aber nicht um einen Ratgeber für Möchtegern-Rambos. Vielmehr wird gezeigt, wie man sich in einer Situation helfen kann, in der nicht nur die Umwelt, sondern auch die Mitmenschen potentiell feindlich sind. Insgesamt stellt Survival für den Autor weit mehr dar, als Feuerbohren oder Flussüberquerungen. Vielmehr ist es eine allumfassende Lebenseinstellung, die verhindern soll, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Ich freue mich schon, einiges aus dem Buch mit meinen Söhnen in der Natur umzusetzen!
Fazit: ein rundum gelungenes Buch für Einsteiger und Fortgeschrittene, das sich mit Nehbergs Werk messen kann.

***

Bekannte Techniken für den Amateur, (… dessen Stammplatz das Sofa ist)

Besser als ich, wissen solche Survival- Freaks wie man einen Kocher bastelt um Glühwein zu wärmen.

Mittel
• Zwei Getränkedosen
• Sandpapier
• Etwas Glaswolle
• Einen Cutter
• Einen Reisnagel oder kleinen Nagel
• Einen Drahtkleiderbügel
• Brennstoff, (Am besten das amerikanische gelbe HEAT oder ein vergleichbares Gemisch aus Ethanol / Methanol)

GAST 1

Zunächst wird das untere Drittel der noch geschlossenen Dosen mit dem Sandpapier solange bearbeitet, bis die Farbe ganz weg ist

GAST 2
Nachdem wir die Dose nun geleert haben, schneiden wir mit dem Cutter die jeweils unteren dreieinhalb Zentimeter jeder Dose ab.

GAST 3
Mit dem Reisnagel stechen wir nun vier Löcher in den Boden einer Dosenhälfte, sie dienen als Füllstutzen.

GAST 4
Jetzt geben wir etwas Glaswolle in die andere Hälfte und fügen beide Hälften zusammen

GAST 5

Danach werden, wie auf dem Bild gezeigt, kreisförmig die Brennjets gestochen und der Spiritus eingefüllt. Einige Teelöffel genügen vollauf.

GAST 6
Mit dem Kleiderbügel, den wir von der Farbe befreit haben, biegen wir uns ein Kochgestell zurecht und schon kann es losgehen.

GAST 7

Weitere Links

https://www.facebook.com/SurvivalDeutschland

… und zuguterletzt!

Survival Weltrekord Feuerbohren world record bow drill 5:07 sec.

by STEFAN HINKELMANN

 

6 thoughts on “SURVIVAL Total”

  1. Hallo Thomas,wo kann ich das Buch bestellen ???

    Wir bestimmt so erfolgreich sein wie deine anderen Bücher.
    Glück ab
    Karl

  2. Hallo Thomas. Du hast mit Deiner Aussage “ Erst kam Rüdiger Nehberg, dann lange, lange nichts und danach gab es sehr viele, und diese “Vielen“ haben nie richtig gefroren, nie wirklich gehungert, nie unfreiwillig………………………………………“ vollkommen recht. Ich kann Deine Einstellung nachvollziehen und dies aus eigener Erfahrung, welche allerdings nicht mit der Deinen zu vergleichen ist. Trotzdem lese ich Deine Bücher und freue mich, viele Dinge dort wiederzuerkennen und auch Altes aus anderer Sichtweise neu kennenzulernen. Inzwischen scheint es Survival ja nur wegen der Gier nach der Gear und den Abozahlen aufYoutube zu geben. Schön, wenn die Menschen Ihren Hobbys im heimischen Wald nachgehen können, jedoch ist hier auch leider die gefährliche Tendenz abzusehen, daß die “ Gefolgschaft“ dieser, teilweise sehr begnadeten Selbstdarsteller, die getätigten Aussagen für bare Münze nimmt und dabei vergißt, daß Survival im Kopf beginnt. Danke Dir für diese Einschätzung. Ich freue mich bereits über die Auslieferung Deiner beiden Bücher. HARZliche Grüße Jens Habich

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